• Thomas Schnitzler

Reisebericht Island - 20 Tage auf der Ringstrasse, den Westfjorden und Snaefellsnes

Aktualisiert: 3. Aug 2018


1. Tag: Ankunft

Das Flugzeug landete gegen 23 Uhr auf dem Flughafen Keflavik. In der Eingangshalle wurde ich bereits von Gudmundur Björgvinsson dem Eigentümer der Autovermietung  "Grand Iceland" erwartet (Erfahrungen mit Mietwagen in Island), er fuhr mich zu seinem Büro nach Reykjavik, wo ich wenig später meinen gemieteten Mini Camper (einen Ford Transit Connect) übernehmen konnte. Er war sehr hilfsbereit und freundlich und gab mir viele Tipps für meine geplante Rundreise. Gegen 1 Uhr machte ich mich auf den Weg zum ersten Campingplatz, eigentlich wollte ich vorher noch was einkaufen, aber der Supermarkt hatte trotz 24 h Service geschlossen. Also direkt zum etwas südlichen gelegenem Campingplatz.

2. - 4. Tag:  Reykjavik - Hraunfossar - Snaefellsnes

Nach einer kurzen Nacht, ging es am nächsten Morgen direkt zu einem Supermarkt und ich habe genug für die kommenden Tage eingekauft, der Camper verfügte über eine elektrische Kühlbox, somit war auch das Lagern von frischen Sachen kein Problem war.Die Wettervorhersage war sehr gut, zum fotografieren eigentlich viel zu gut, Sonne und ein fast wolkenloser, blauer Himmel.Nach zwei Stunden Fahrt hatte ich die Hraunfossar erreicht, der Parkplatz war sehr voll, das finden einer Parklücke hat etwas gedauert. Die Hraunfossar sind fantastische Wasserfälle, leider war das Laub der Büsche noch nicht herbstlich gefärbt, den dann sieht es hier besonders schön aus. Nach vielen Fotos ging es weiter Richtung Snaefellsnes, ich wollte rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Kirkjufellsfoss sein und bis dort waren es noch 170 km Fahrt.

Ich kam rechtzeitig an, ein kalter, kräftiger Wind empfing mich. Die Wolkendecke nahm weiter zu, aber es war ein schöner Sonnenuntergang und ich bin lange geblieben. 

Die Vorhersage für Nordlichter war sehr gut, so bin ich nach dem Abendessen etwas umhergefahren, aber die Wolkendecke war mittlerweile so dicht, dass ich fast nichts von den Nordlichtern sehen konnte. Schade, Nordlichter über dem Kirkjufellsfoss wären schon toll gewesen - vielleicht nächstes Mal.

Nach einer kurzen Nacht auf einem nahe gelegenem Campingplatz, bin ich früh wieder los, direkt zum Kirkjufellsfoss um den Sonnenaufgang dort zu erleben. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, es war ein sehr schönes Licht und im Gegensatz zum letzten Abend waren jetzt hier kaum andere Menschen/Fotografen unterwegs.

Den Rest des Tages habe ich auf der Snaefellsnes Halbinsel verbracht, bin zur Südküste gefahren und habe Arnarstapi und Hellnar besucht.

Zur Mittagszeit habe ich in einem kleinen Cafe an der Küste eine sehr leckere Fischsuppe mit tollem Brot dazu gegessen.(Das Cafe war eine Empfehlung meines Autovermieters).

Später ging es dann wieder an die Nordküste und zum Leuchtturm Svörtuloft, die Schotterstrasse dorthin ist ziemlich uneben, aber wenn man langsam fährt ist sie auch mit einem normalen PKW durchaus befahrbar. Hohe Wellen, wie ich sie im Winter hier erlebt habe gab es an diesem Tag leider nicht, diesmal warmes Licht und ein fast wolkenloser Himmel.



5. - 9. Tag:  Die Westfjorde

Der 5. Tag brachte mich nun endlich in die Westfjorde, den Teil von Island, den ich bis jetzt noch überhaupt nicht besucht hatte.Die Westfjorde sind sehr zerklüftet und noch viel einsamer als der Rest von Island, wenn man das Hochland mal außen vorlässt.

Die Highlight sind der Raudisandur, ein Sandstrand mit rötlichem Sand, zumindest wenn man zur richtigen Zeit dort ist, also Sonnenauf- oder Sonnenuntergang, ansonsten ist er eher golden als rot, aber immer noch etwas besonderes, weil die übrigen Strände Island zum größten Teil ja schwarz sind. Wenn man das Glück hat, wie ich, hier vollkommen alleine auf diesem großen Strand zu sein und die ersten Fußabdrücke in den Sand zu machen, ist das schon ein tolles Erlebnis.

Dynjandi, ein sehr beeindruckender Wasserfall und ganz anders als die übrigen Wasserfälle Island. Ich habe auf dem Parkplatz unterhalb des Wasserfalls gecampt - einmalig schön, eine Toilette und ein Waschbecken für das Campinggeschirr stehen zur Verfügung. So konnte ich den Wasserfall am Nachmittag und am frühen Morgen genießen. 

Irgendwann bin ich dann weiter gefahren und habe Bolafjall im Nordwesten der Westfjorde besucht. von hier aus hat man -im Prinzip- einen tollen Ausblick, aber ich hate leider kein Glück...

Die Wolken hingen sehr tief, man konnte noch nicht mal das Wasser unten an der Küste sehen. Da auch mehrstündiges Warten die Sicht nicht verbessert hat, habe ich noch ein kleines Museums in der Nähe besucht und habe dann die Fahrt fortgesetzt.

Die Westfjorde sind ein einmaliges Gebiet und zumindest bis jetzt noch nicht vom Massentourismus entdeckt, unberührte Natur. Wenn man Glück hat, kann man hier auch den Polarfuchs (Arctic Fox) sehen, ich hatte leider kein Glück, ich konnte nur zwei sehen und zwar im Arctic Fox Centre, das neben einer interessanten Ausstellung auch zwei lebende Füchse in einem Außengehege beheimatete.

Am Abend des achten Tages bin ich dann nach Krossneslaug gefahren, eine lange Fahrt, die Strasse war zum großen Teil geschottert.

Übernachtet habe ich kurz vor Krossneslaug, auf einem kleinen Campingplatz an einer Bucht. Ganz früh am Morgen bin ich bis zum Pool gefahren und habe das warme Wasser mit Blick auf den Ocean genießen können. Erst eine Stunde später kamen weitere Gäste. Ein Abstecher der sich wirklich gelohnt hat und ein schöner Abschluss für den den Besuch der Westfjorde.




10. und 11. Tag: Hvitserkur - Godafoss - Aldeyjarfoss

Es wurde Zeit die Westfjorde wieder zu verlassen, weiter ging es Richtung Osten. Den Abend des 9.Tages und den Morgen des 10. habe ich mit fotografieren des Hvitserkur verbracht. Der Hvitserkur ist eine schöne Felsformation in einer Bucht und steht nah am Ufer, wenn das Wasser niedrig ist, kann man trockenen Fusses bis zum Felsen laufen. Die Form des Felsen erinnert an einen Elefanten und zieht jede Menge Fotografen an.

Das nächste ziel war der Godafoss, einer der schönsten Wasserfälle Islands, beide Ufer sind ausgebaut und einfach zugänglich, allerdings auch immer gut gefüllt mit Touristen, der Wasserfall liegt nur wenige Meter entfernt von der Ringstrasse.

Am nächsten Morgen bin ich zum Aldeyjarfoss  gefahren, dieser Wasserfall liegt am Anfang der F29 Sprengisandur und da ich kein 4x4 Fahrzeug hatte, musste ich die letzten 4 km zu Fuss gehen, es hat sich aber gelohnt, es ist ein toller Wasserfall!



12. und 13. Tag:  Myvatn - Dettifoss

Am Morgen des 12. Tages hat es stark geregnet und so habe ich erstmal einige Zeit im Myvatn Natural Bath verbracht. Das Wasser hätte an einem solchen regnerischen und windigen Tag ruhig noch etwas wärmer sein können, aber es war auch so sehr entspannend.Nachdem sich das Wetter gebessert hatte, habe ich das in der Nähe gelegene Geothermalgebiet Namafjall besucht. Es gehört zum Vulkansystem Krafla, hier finden sich Schlammlöcher, kleine Fumarole und heiße Quellen. An einigen Punkten ist der Schwefelgeruch schon sehr intensiv. Es war kalt, windig und stark bewölkt, beim wandern durch die Gebiete hatte man den Eindruck, man wäre auf einem anderen Planeten gelandet.

Das nächste ziel waren drei Wasserfälle im Norden, der Selfoss, der Dettifoss und der Hafragilsfoss, alle drei Wasserfälle liegen recht nah beieinander. Dieses Mal, im Gegensatz zum meinem ersten Besuch hier, habe ich die 864 genutzt, eine Schotterstrasse, abschnittsweise sehr uneben und mit großen Löchern übersät, hier hilft es nur schön langsam und vorsichtig zu fahren.

Die meiste Zeit habe ich am Dettifoss verbracht (übrigens bekannt aus dem Film Prometheus), ein großartiger Wasserfall und vom östlichen Ufer noch beeindruckender als er schon von der westlichen Seite war.



14. Tag: Die Ostküste

In der Nacht konnte ich einige schwache Nordlichter sehen, für gute Bilder fehlte mir aber leider der passende Vordergrund. Vormittags regnete es ziemlich und so bin ich etwas herumgefahren, ich sah an einem Berg zwei Wasserfälle, einer war braun, der andere klar, ein ungewöhnlicher Anblick.

Nach einem kurzen Besuch des Städtchens Seyðisfjörður, habe ich an einem kleinen Wasserfall nahe der Strasse angehalten und einige Fotos gemacht.

Das Wetter besserte sich und so habe ich mich auf den Weg zum Litlanesfoss und dem Hengifoss gemacht. Man muss ein Stück den Berg hochwandern bis man zu den Wasserfällen kommt, aber das lohnt sich, insbesondere der Hengifoss ist ein sehr schöner Wasserfall.



15. Tag:  Stokksnes - Jökulsarlon

Früh am Morgen habe ich den Campingplatz verlassen und bin nach Stokksnes gefahren. Der letzte Teil der Strasse ist privat und man muss 800 ISK für die Benutzung der Strasse in einem kleinen Cafe bezahlen. Dafür hat man dann aber auch einen tollen Ausblick auf das Vestrahorn und kann durch die phantastische Dünenlandschaft laufen und die Küste besuchen.

Mittags ist das Licht dort nicht optimal, so bin ich dann nach Höfn gefahren und habe in einem kleinen Imbiss am Hafen Fish&Chips gegessen. Später am Nachmittag bin ich dann zurück nach Stokksnes und habe auf einen schönen Sonnenuntergang dort gehofft, vielleicht sogar auf Nordlichter. Es zogen aber wieder mehr Wolken auf, ein paar gute Fotos sind mir noch gelungen, dann war es komplett bedeckt und das richtige Licht fehlte.

Ich entscheid mich weiter zu fahren und kam wenig später an der Gletscherlagune Jökulsarlon an. Hier waren deutlich weniger Wolken am Himmel, so begann das Warten auf Nordlichter. Und diesmal hatte ich Glück, der Mond hat zudem das Eis etwas erhellt und damit für einen schönen Vordergrund gesorgt.



16. Tag:  Jökulsarlon - Fjallsarlon - Skaftafell

Die Wettervorhersage sagte Regen für den späteren Vormittag voraus, so bin ich früh aufgestanden um noch einige Fotos von der Gletscherlagune zu machen. Das Licht war sehr schön und so hat sich gelohnt in dieser Nacht nur wenig zu schlafen.

Nachdem es dann komplett bewölkt und grau war, bin ich weiter zur zweiten Lagune Fjallsarlon gefahren, bei unserem ersten Besuch vor einem Jahr, war hier nur ein Schotterparkplatz, sonst nichts. Jetzt ist die Strasse geteert und es gibt einen großen Parkplatz und ein fast fertiges Infozentrum. Island wird zunehmend touristischer... Fjallsarlon ist viel kleiner als Jökulsarlon aber ebenso lohnenswert.Weiter ging es zum Nationalpark Skaftafell, der Wetterbericht sagte hier gutes Wetter voraus und so war es auch. Einen so großen und gleichzeitig überfüllten Parkplatz wie dort, hatte ich bis jetzt in Island noch nie gesehen, nach längerem Suchen habe ich eine Parklücke gefunden und die Wanderung zum Svartifoss konnte beginnen. Der Weg geht recht steil berghoch, lässt sich aber ganz gut bewältigen und man wird ja oben auch mit einem sehr schönen Wasserfall belohnt. Das Besondere hier sind die fast schwarzen Felssäulen, die den Svartifoss einrahmen.

Nachdem ich zurück war, habe ich noch die kurze Wanderung zum Gletscher gemacht, man hat hier einen sehr schönen Ausblick auf die Kante der Gletscherzunge.



17. Tag:  Fjadrargljufur - Seljalandsfoss

Der 17.Tag, das Wetter war nicht besonders gut, tief hängende Wolken und Regenschauer wohin man auch blickte. Ich bin bis zum Fjadrargljufur Canyon gefahren.Vom unteren Parkplatz aus kann man an der Kante hochwandern und hat immer wieder schöne Ausblicke in den Canyon. Bei gutem Wetter sicher ein noch lohnenswerteres Ziel, ich hoffe ich werde die Zeit finden, hier in einem weiteren Urlaub nochmal hinzukommen.

Der Regen wurde stärker und ich bin weitergefahren zu einer kleinen Höhle mit einem imposanten Eingang. Gut, dass mein Fotorucksack eine extra Regenhülle hatte, den inzwischen regnete und wehte es ziemlich heftig.


Da die Wettervorhersage auch für den morgigen Tag im Süden Regen angesagt hatte, fiel die Entscheidung erstmal an die Westküste zu fahren. 

Ich hatte unterwegs sehr viel Glück und gerade als ich am Seljalandsfoss vorbeifuhr riss die Wolkendecke auf und es gab Sonne! Also sofort angehalten und so schnell wie es ging einen geeigneten Punkt zum fotografieren gesucht.

Die Sonne hielt auch nicht sehr lange an, bald kam der Regen zurück und es ging weiter Richtung Westen, der Besuch des Glymur stand noch aus.

In Akranes habe ich dann einen Campingplatz gefunden und dort die Nacht verbracht.



18. und 19. Tag:  Grabrok - Glanni - Glymur - Vik

Am Morgen bin ich zum Parkplatz am Trail zum Glymur gefahren, doch das Wetter wollte nicht mitspielen, die Berge lagen komplett in Wolken gehüllt. Also habe ich die Wanderung auf den nächsten Tag verschoben und habe mir schnell ein paar Alternativen für diesen Tag gesucht.Nicht sehr weit weg, liegt der Glanni, ein kleiner Wasserfall der einen kleinen Stopp lohnt.

Nach ein paar Bildern vom Flussufer aus, bin ich weiter zum Grabrok Krater, dieser liegt in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls. Von oben hat man einen ganz schönen Ausblick über die Landschaft, der Krater selber hat mich nicht so sehr beeindruckt, wahrscheinlich weil ich schon von den anderen Highlights Islands ziemlich verwöhnt war.

Der Wetterbericht sagte besser werdendes Wetter für den Nachmittag voraus und so habe ich mich dann nochmal auf den Weg zu den Hraunfossar gemacht und im Gegensatz zu meinem ersten Besuch am ersten Tages dieses Urlaubes, waren die Büsche und Bäume nun schon herbstlich gefärbt - wie schnell das geht. Wahrend eines kurzen sonnigen Abschnitts, hat sich ein toller Regenbogen hinter den Wasserfällen gebildet, was will man mehr!

Nach vielen Fotos bin ich dann zurück Richtung Glymur gefahren und habe mir in der Nähe einen Campingplatz gesucht. Eigentlich ein Stellplatz auf dem Platz eines Bauernhofes, aber mit allem ausgestattet was man so braucht.

Am nächsten Morgen war es immer noch stark bewölkt und von der Sonne keine Spur, aber es regnete nicht, also konnte es losgehen zum Glymur.

Der Trail war teilweise ziemlich steil und rutschig, an den schwierigen Stellen waren aber Halteseile angebracht. Ein Fluss muss überquert werden, dort lag eine Baumstamm über dem Wasser auf dem man trockenen Fusses die andere Seite reichen konnte, auch hier war ein Stahlseil gespannt an dem man sich festhalten konnte.

Man kann bis ganz oben auf den Wasserfall wandern und dann den Fluss dort queren (Gummistiefel oder Sandalen sollte man dabei haben, hier muss man durch den Fluss) und auf der anderen Seite wieder zurück, ich bin nur bis zu den Aussichtspunkten gegangen und bin dann wieder umgekehrt, der weitere Weg schien nach dem Regen der letzten Tage etwas zu glitschig zu sein und von den erreichten Aussichtspunkten aus, hatte man schon eine sehr gute Aussicht.

Für die Südküste bestand nochmal die Möglichkeit Nordlichter zu sehen, also habe ich mich nochmal auf den Weg nach Vik gemacht, so eine Chance darf man sich ja nicht entgehen lassen, leider habe ich Dyrholaey einige Minuten zu spät erreicht, es war ein atemberaubender Sonnenuntergang, die ganze Landschaft war in tiefes Rot getaucht. Ein paar letzte Bilder habe ich noch gemacht, aber es war eigentlich zu spät, zudem war es extrem windig, hätte ich das Stativ losgelassen, wäre es wohl einfach weggeflogen... Nordlichter gab es dann leider keine, zumindest konnte ich keine sehen, widererwartend gab es eine geschlossene Wolkendecke...

20. Tag:  Dyrholaey - Reykjavik

Der letzte Morgen! Ich bin früh aufgestanden um den Sonnenaufgang an der Küste zu fotografieren. Es war sehr kalt und sehr windig, aber es war ein schöner Morgen und so habe ich einige Bilder in der Nähe von Dyrholaey gemacht.

Nachdem der Sonnenaufgang vorbei war, bin ich zurück zum Campingplatz und habe das Auto grob gereinigt und alle meine Sachen gepackt.

Da nichts mehr zum Frühstücken übrig war, bin ich zur nahegelegenen Tankstelle gefahren und habe dort etwas gegessen und dabei die Bekanntschaft mit einer jungen, sehr fröhlichen Frau aus Deutschland gemacht, sie hatte keinen festen Wohnsitz mehr und reiste von einem Land zu anderen. Also 365 Tage im Jahr Urlaub, nicht wie ich nur 3 Wochen, schon ein beeindruckendes Leben, auch wenn sie natürlich mal zwischendurch arbeiten muss um die Reisekasse wieder zu füllen. Ich denke ein schönes Leben, für das man aber auch den notwendigen Mut haben muss.

Auf meinem Weg zurück nach Reykjavik habe ich noch einen Zwischenstopp bei Reykjadalur eingelegt um mir die dortigen heißen Quellen anzusehen. Aber ich sah einige Farmer die ihre Schafe von den Hügeln zusammen getrieben haben und in ein Scharfspferch (Rettir) gebracht haben. Dort wurden die Tiere dann von den jeweiligen Besitzern sortiert und auf Ihre Transporter verbracht. Sehr interessant anzusehen, das Ganze hatte auch ein bisschen Volksfest Charakter und so habe ich dort einige Zeit verbracht und es nicht bis zu den heißen Quellen geschafft.

Abends habe ich ich in Reykjavik noch etwas gegessen und den Hafen besucht, danach musste ich dann aber das Auto zurückgeben und wurde wieder zurück zum Flughafen gebracht. Es war wieder ein toller Urlaub! Hoffentlich bin ich bald wieder hier!!!

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